Webcam Trafoi
Trafoi (2.090 m), Uhr (Ortszeit): 8 °C, Bedeckt, gefühlt 6 °C, Wind 7 km/h N, Luftfeuchtigkeit 92%. Quelle: Open-Meteo, auf der Höhe der Kamera.
Webcam Trafoi aus 2090 m: hinten die Ortlergletscher, unten das Dorf an der Stilfserjochstraße. Schnee und Wetter auf der Südtiroler Seite.
Luftlinie ab Trafoi
Diese Webcam in Kürze
Wie die Kamera funktioniert und was die Bilder zeigen.
Was sieht man auf der Webcam Trafoi?
Die Webcam steht auf 2090 m oberhalb von Trafoi und blickt nach Süden: im Hintergrund die Gletscher der Gruppe um den Ortler, den höchsten Gipfel Südtirols (3905 m), unten der Talboden mit dem Dorf Trafoi.
Ist das Bild live? Wie oft wird es aktualisiert?
Wenn die Kamera in Betrieb ist, wird das Bild bei Tageslicht alle paar Minuten automatisch aktualisiert. Die Uhrzeit der letzten Aufnahme steht auf der Seite, und der Zeitraffer zeigt die Stunden davor.
Wo liegt Trafoi und wie kommt man dorthin?
Trafoi ist eine Fraktion der Gemeinde Stilfs im Vinschgau (Südtirol) auf 1543 m, an der Stilfserjochstraße (Staatsstraße). Mit dem Auto fährt man von Prad am Stilfserjoch hinauf; im Sommer kommt man auch von Bormio über das Stilfser Joch, das im Winter gesperrt ist.
Trafoi entdecken
In Trafoi endet im Winter die Stilfserjochstraße: Die Wintersperre des Passes beginnt hier, bis zum Dorf kommt man das ganze Jahr. Rund hundert Menschen leben hier, in verstreuten Häusern zwischen 1.450 und 1.600 Metern im Trafoital, einem Seitental des Suldentals.
Etwa drei Kilometer vom Dorf entfernt, am Fuß des Ortlers, liegen die Heiligen Drei Brunnen. Der Legende nach sah im 13. Jahrhundert ein Hirte namens Moritz drei Quellen aus dem Fels brechen, jede mit einem Kreuz, und konnte zwei der Kreuze erhaschen. Der Ort ist ein Wallfahrtsziel: Das Gnadenbild der Muttergottes verbringt den Sommer im Kirchlein bei den Quellen und den Winter in der Pfarrkirche von Trafoi.
Von Trafoi ging die Erstbesteigung des Ortlers aus: Am 27. September 1804 führte der Gämsenjäger Josef Pichler den Aufstieg durch die Hinteren Wandlen, ohne Seil und Eispickel, im Auftrag von Erzherzog Johann von Österreich. Der Tourismus folgte der Passstraße: 1896 eröffnete das Hotel Trafoi, das 1917 im Gebirgskrieg bis auf die Grundmauern abbrannte. Heute steht an der Straße naturatrafoi, ein Besucherzentrum des Nationalparks Stilfser Joch, das der Geologie des Ortlers und dem Leben im Hochgebirge gewidmet ist.
Im Winter hat das Dorf ein kleines Skigebiet mit rund zehn Kilometern Pisten. Vor der Fahrt hinauf zu den Kehren zeigt das Bild aus 2.090 Metern, ab welcher Höhe Schnee liegt. Weiter zu den anderen Webcams im Vinschgau, zu jenen am Stilfser Joch, nach Mals oder zur Karte.
Schon gewusst?
Trafoi (1543 m) ist der Heimatort von Gustav Thöni, Olympiasieger und viermaliger Sieger im Skiweltcup.