Webcam Colico
Colico (200 m), Uhr (Ortszeit): 14 °C, Teilweise bewölkt, gefühlt 13 °C, Wind 10 km/h SE, Luftfeuchtigkeit 74%. Quelle: Open-Meteo, auf der Höhe der Kamera.
Webcam Colico vom Hafen: der obere See nach Westen, die Uferpromenade und gegenüber Gravedona und Domaso. Wind und Wetter am Comersee.
Luftlinie ab Colico
Diese Webcam in Kürze
Wie die Kamera funktioniert und was die Bilder zeigen.
Was sieht man auf der Webcam Colico?
Die Webcam steht am Jachthafen von Colico, auf Seehöhe, rund 200 m, und blickt nach Westen über den oberen Comersee. Links sieht man die Uferpromenade mit den Stegen und die bewaldete Landzunge des Montecchio Sud; gegenüber, am Westufer, die Dörfer von Dongo bis Domaso mit Gravedona in der Mitte und weiter links den Monte Bregagno. Das Wasser im Vordergrund zeigt sofort, ob Wind geht, und im Bild stehen Temperatur und Wind der Wetterstation.
Ist das Bild live? Wie oft wird es aktualisiert?
Wenn die Kamera in Betrieb ist, wird das Bild bei Tageslicht alle paar Minuten automatisch aktualisiert. Die Uhrzeit der letzten Aufnahme steht auf der Seite, und der Zeitraffer zeigt die Stunden davor.
Wo liegt Colico und wie kommt man dorthin?
Colico ist der letzte Ort am Ostufer des Comersees, in der Provinz Lecco, dort, wo das Veltlin und die Valchiavenna den See erreichen. Man kommt über die Staatsstrasse 36 von Lecco her, gut 40 km, oder mit dem Zug: Der Bahnhof liegt an der Linie Mailand-Lecco-Sondrio-Tirano, und hier beginnt die Linie nach Chiavenna. Auch die Schiffe der Linie Como-Colico enden hier.
Colico entdecken
Colico ist das Ende des Sees und der Anfang der Täler: Hier endet das Ostufer, und man nimmt die Staatsstrasse 38 das Veltlin hinauf oder die Strasse nach Chiavenna und zum Splügenpass. Hinter dem Ort steigt der Monte Legnone auf, über 2600 Meter. Die Kamera steht am Hafen, direkt auf Wasserhöhe, und blickt nach Westen über den oberen See: der richtige Ort, um zu sehen, ob die Breva des Nachmittags schon eingesetzt hat.
Wer die Pässe kontrollierte, musste diesen Punkt halten. 1603 liess der Graf von Fuentes, spanischer Gouverneur von Mailand, auf einem der Hügel der Ebene eine Festung bauen, um die Bündner in Schach zu halten; Napoleons Armee schleifte sie 1796, die Ruinen stehen noch. Auf einem anderen Hügel, dem Montecchio Nord, hat das am Vorabend des Ersten Weltkriegs gebaute Fort noch seine vier Kanonen.
An der Spitze der Halbinsel Olgiasca, die den kleinen See von Piona abschliesst, steht das Priorat Piona: Die Kirche wurde 1138 geweiht, der Kreuzgang stammt aus den Jahren zwischen 1252 und 1257, und seit 1938 leben dort Zisterziensermönche. Vor dem Ort füllt sich der See bei Wind mit Segeln und Kites. Weiter zu Domaso am anderen Ufer, zu Morbegno und Chiavenna in den beiden Tälern, zu den anderen Webcams am Comersee oder zur Karte.
Schon gewusst?
Ab dem 15. Oktober 1902 fuhren die Züge zwischen Lecco, Colico, Sondrio und Chiavenna mit Drehstrom: Es war einer der ersten Versuche mit elektrischer Traktion auf den italienischen Eisenbahnen.
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